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Bearded Collie
Geschichte
Der Bearded Collie, der von seinen Anhängern liebevoll “Beardie” genannt wird, ist ein Mitglied der britischen Hütehunde. Seine Herkunft ist unbekannt, es ranken sich viele Geschichten und Theorien darüber. Es wird aber vermutet, dass er dem Typ nach von den zotteligen Hirtenhunden Süd- und Osteuropas sowie Asiens abstammt. Der Weg, der ihn dann nach Schottland geführt hat, wird wohl immer im Nebel des schottischen Hochlandes verborgen bleiben. Einige Fundstellen in der Geschichte deuten daraufhin, dass es den Beardie in Schottland etwa seit dem 15. Jahrhundert gibt. Er wurde zum Schafehüten und Viehtreiben eingesetzt. Viele dieser frühen Bilder und Textstellen zeigen einen zottigen Hund, der ein Urahn der heutigen Bearded Collies sein könnte. Anfang 1940 begann Mrs. Willison in England mit der Zucht dieser wunderbaren Rasse und sorgte so für ihren Fortbestand. 1950 wurde dann der erste Beardie auf einer Ausstellung in England gezeigt.
Haltung
Die Faszination für diesen Hund liegt in seinem angenehmen Wesen, welches fröhlich, temperantvoll und freundlich zugleich ist. Bei genetischer Disposition oder einem falschen Handling in der Prägung, Sozialisierung und auch Erziehung, kann der Bearded mit seinem sensiblen Wesen zur Geräuschempfindlichkeit neigen. Dies gehört jedoch nicht zur Regel und sollte bei einem gesunden Hund und einer guten Ausbildung auch nicht vorkommen. Sein durch die Züchtung hervorgerufenes Fell ist sehr dicht und zeitaufwendig zu pflegen.
Fell: Lang, doppelt mit weicher Unterwolle und flachem, hartem, zottigem Deckhaar
Farbe: Schiefergrau, fawn, schwarz, blau. Weiß an Blesse, Rutenspitze, um den Hals, an den Läufen und Pfoten
Gruppe: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
Schulterhöhe: 50 - 56 cm
Gewicht: 19 - 26 kg
Herkunftsland: Grossbritannien
Geeignet für: Anfänger
Mögliche Sortarten: Agility, Discdogging, Dogdancing, Flyball, Obedience, Turnierhundesport
Jagdtauglich:Nein |